Mittelschule Soldnerstraße Fürth

Die 9a fieberte bei „Romeo und Julia“ mit

Am 30. Mai besuchten wir, die Klasse 9aM der MS Soldner, das Theaterstück „Romeo und Julia“, das im Erlanger Markgrafentheater aufgeführt wurde. Es war mega gut, wie sich die Schüler gekleidet hatten. Bevor wir ins Theater gingen, machten wir im Schlossgarten ein Klassenfoto.

 

Das Stück wurde sehr realistisch dargestellt, vor allem die Kampfszenen waren toll. Man wusste manchmal echt nicht, ob sich die Schauspieler nicht wirklich verletzt hatten. Außerdem wurde in dem Stück nicht so geschwollen geredet, sodass wir alles gut verstanden haben. Manche Szenen waren richtig lustig. Die Schauspieler haben ihre Rollen super gut umgesetzt, auch die Kostüme haben gepasst. Das Ende war dann sehr spannend, aber auch traurig. Am Schluss gab es viel Beifall für die tollen Leistungen. Alles in allem war der Ausflug nach Erlangen sehr schön und das Theaterstück ein voller Erfolg. (Celine, Danika, Kevin R., Melda, 9aM) 

 


"Ganz normal!"

Die Klasse 5c hatte einen besonderen Besuch im GSE-Unterricht von Frau Yasemin Yilmaz. Uns interessierte, wie Menschen mit einer körperlichen Behinderung ihren Alltag bewältigen, welche Barrieren ihr Leben erschweren, welche Nachteile sie haben und wie sie selbst ihr Leben gestalten. Frau Yilmaz ist mit einem Handicap geboren und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sie erzählte uns, dass sie selbst nie große Probleme mit ihrer Behinderung gehabt hat. Ihre Hobbys klingen „ganz normal“: ins Kino gehen, tanzen, lesen und schwimmen. 

Yasemin Yilmaz‘ Umgang mit der Behinderung ist so selbstverständlich, dass es leicht fällt, sie darüber auszufragen. Oft ist es so, dass Menschen ohne eine Behinderung Probleme oder Berührungsängste mit Menschen mit einem Handicap haben. Nach und nach fielen auch bei den Kindern die Hemmungen nachzufragen. Der Alltag von Yasemin Yilmaz ist ganz ähnlich wie der einer 29-jährigen Frau ohne Behinderung. Sie macht ihren Doktor an der Universität und meistert ihr tägliches Leben ganz unabhängig. 

 

 

Besonders interessant ist Frau Yilmaz‘ Auto. Auf dem Dach ist ein Kasten, wie ein Jetbag, in dem der Rollstuhl verstaut wird. Ganz mechanisch wird der Rollstuhl mit einem Bügel auf das Dach gezogen und der Kasten schließt sich.

Schön wäre es, wenn jeder „ganz normal“ mit Menschen mit einem Handicap umgehen würde. Es ist gut, dass auch räumliche Barrieren in öffentlichen Gebäuden, auf Straßen und Städten immer mehr verschwinden und ein barrierefreies Miteinander ermöglichen.

 

Klasse 5c und Frau Beetz

 


Soldnerschüler sind spitze im Laufen, Springen und Stoßen

Am Mittwoch vor den Faschingsferien fand zum 24. Mal in der Quelle-Sporthalle am Finkenschlag die Sparkassen-Schulolympiade in Leichtathletik statt. Die besten elf- bis fünfzehnjährigen Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen ermittelten in den Disziplinen Weitsprung, Medizinballstoßen, 50m-Sprint sowie einer 4 x 100 m-Staffel die Stadtsieger und kämpften um vordere Plätze. Die Leichtathletik-Schulhausmannschaft der Soldnerschule erreichte dabei souverän den ersten Platz unter den teilnehmenden Mittelschulen und gewann einen Scheck über 150 €. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Streit schlichten im Bauwagen

Hallo, wir sind die Streitschlichter!

Wir sind Schüler der Klassen 7a, 7b, 7c und wollen euch helfen, einen Streit zu schlichten. Wenn ihr ein Problem habt, kommt einfach in der zweiten Pause in den Bauwagen, der im Pausenhof steht. Dort wartet ein Teil von uns auf euch! Bringt am besten gleich denjenigen mit, mit dem ihr ein Problem habt. Entweder können wir das Problem gleich lösen oder wir machen mit euch einen Termin aus. 

 

 

Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle an unsere Nachbarn, Pfarrer Geisler von der Evangelische Kirchengemeinde Heilig-Geist und Miriam Greiner vom Projekt GeHIn. Beide haben uns absolut unbürokratisch und schnell den Wagen "ausgeliehen". Ihr seid Hammer!

 


Unser Schulhund Amy

Unsere Mittelschule an der Soldnerstraße hat seit kurzem einen Schulhund. Ihr Name ist Amy und sie kommt seit letztem Februar mit unserer Lehrerin und Amy´s Besitzerin Frau Scholz an unsere Schule. Letztes Schuljahr besuchte Amy die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6ag. Jetzt ist Amy in der 7agM und kommt jeden Donnerstag zu uns Schülern. 

Doch bevor sie das erste Mal kam, mussten wir noch viel Theorie durchnehmen. In diesen Stunden haben wir viel über Hunde im Allgemeinen gelernt, haben Amy-Regeln aufgestellt, an die sich alle Schüler halten müssen und haben viel über Amy erfahren. Sie ist nämlich nicht nur ein Schulhund, sondern auch ein Rettungshund und konnte sogar schon zwei Menschen das Leben retten. Letztes Schuljahr hat die Klasse 6ag die Rettungshundestaffel des BRK Fürth auf ihrem Gelände in Atzenhof besucht und hat gesehen, was Rettungshunde leisten und wie sie ausgebildet werden. 

 

Amy ist jetzt sieben Jahre alt. Im Februar wird sie acht. Amy hat eine jüngere Schwester, sie heißt Nelly und sie leben zusammen bei unserer Lehrerin Frau Scholz. Die Klasse 7agM und auch andere Klassen sind wirklich glücklich mit Amy. Sie ist ein liebenswürdiger und freundlicher Hund. Sie unterstützt uns beim Lernen und sorgt für ein angenehmes und gutes Klassenklima. Wir machen gelegentlich Amy-Stunden, in denen wir etwas über Hunde lernen und auch zusammen Spiele mit Amy machen. Nicht nur die Kinder der Klasse 7agM sind begeistert, sondern auch viele andere Klassen, in denen sie ab und zu ist. Alle freuen sich auf Amy und sind froh, dass es das Projekt jetzt an unserer Schule gibt.

 

Stefanie Strickrodt, 7agM

 

 


Die Klasse 9agM in der Oper

Am 20. Dezember besuchten wir, die Klasse 9agm der MS Soldner, zusammen mit unserem Klassenlehrer Herrn Mayer eine Aufführung der Oper „Hänsel und Gretel“ im Opernhaus Nürnberg.

Die Oper war für die meisten von uns etwas völlig Neues, so dass wir von Beginn an sehr gespannt und auch neugierig waren. Die meisten Schüler hatten sich fein angezogen, viele Mädchen kamen im Abendkleid, die meisten Jungs im Anzug – das war mal was ganz anderes als der normale Alltagslook! Auch das schöne Gebäude der Staatsoper machte großen Eindruck auf uns. Fast alle saßen in den vordersten Reihen, so dass man die Bühne sehr gut sehen konnte. Besonders toll war, dass die Musik live von einem Orchester gespielt wurde.

Die Aufführung war sehr interessant und spannend, weil eine Version des Märchens dargestellt wurde, die wir noch nicht kannten. Den größten Applaus erhielt am Ende übrigens die Hexe!

Die meisten von uns fanden die Aufführung cool und spektakulär und würden gerne wieder in die Oper gehen.

(Vincent, Alessandro, Julia, Nico, Kebire, Sarah, Danika, Pascal, Tobias)

 


Schöner Erfolg der Baskatball-Schulhausmannschaft

Bei einem Einladungsturnier der Dr.-Gustav-Schickdanz-Schule am 20. Dezember 2016 erreichte unser Team einen tollen zweiten Platz.

Im Halbfinale bezwang unsere Mannschaft das Team 2 der DGS denkbar knapp mit 19:18. Das Spiel wurde erst durch einen Korb kurz vor Schluss zu unseren Gunsten entschieden. Beste Werfer waren Jermaine, Shaquwan und Latrell.

Im Endspiel unterlag das Soldner-Team sehr unglücklich gegen Team 1 der DGS durch einen Korbwurf in letzter Sekunde mit 18:19. Über weite Strecken waren unsere Jungs in Führung gelegen und waren dem Gegner mindestens ebenbürtig. Bester Werfer war auch in diesem Spiel Jermaine, auch Tim traf einmal.

Übrigens wurde unsere Mannschaft von Rufus (10a) gecoacht, der seine Sache großartig machte. Großes Kompliment, Jungs!

 

Foto v. l. Pascal Piontek, Rufus Hofmann (Coach), Latrell Burroughs, Tim Eckart, Shaquwan Burroughs, Can Bakir, Jermaine Okoro, H. Mayer (Betreuer)

 


Ausflug der Klasse 9agM ins Memorium Nürnberger Prozesse

Am 25.11.2016  besuchten wir, die Klasse 9a, zum Thema ´´Nachkriegszeit´´,  welches wir in Geschichte durchnahmen, die Ausstellung ´´Memorium  Nürnberger Prozesse´´ im Gerichtsgebäude Nürnberg.  Vor Ort  zeigte uns eine Museumspädagogin den originalen Gerichtssaal, in dem die NS – Größen verurteilt wurden.  Anschließend wurden wir in eine Ausstellung geführt, wo wir einiges über den Ablauf des Prozesses und die beteiligten Personen  erfuhren. Es war spannend, informativ und interessant zugleich. Wir würden die Ausstellung weiterempfehlen.   

(Matthias Gailus, 9aM)

 


schoolart

In der Woche vor den Herbstferien nahmen wir, die Klasse 8B, gemeinsam mit Herrn Uhlig und Frau Raum, am Projekt „schoolart“ teil. Dieses Projekt wurde von den Mitarbeitern des Kulturcafès Zett9, Linda, Theo und Alex veranstaltet. Wir haben nicht nur viel über streetart gelernt, sondern auch streetart gemacht.

Montag und Dienstag waren wir in der Schule. Hier haben wir erfahren, dass streetart Straßenkunst heißt und uns über streetart-Techniken informiert. Danach haben wir über die Verschönerung der Schule nachgedacht und wurden kreativ: Wir haben unsere „Wohlfühlorte“ und „ungemütlichen Orte“ fotografiert und uns die Graffiti-Wand des Jugendhauses angeschaut. Die Fotos haben wir dann mit Hilfe von Foto-Potch auf die Leinwände übertragen. 

Am Dienstagnachmittag ging es dann ins Zett9, das ist in der Nähe des Bahnhofes in Fürth. Dort durften wir verschiedene Streetart-Techniken ausprobieren: Tapeart, das ist so ähnlich wie Tesa, aber fester und bunt. Beim Graffiti konnte man entweder drauf los sprühen oder mit Hilfe von ausgeschnittenen Schablonen Muster oder Schriften sprühen. Und auch mit Wasserfarben konnte man Schablonen übertragen. Mit Glitzerstifte oder Eddings haben wir viele Schriftarten ausprobiert und Collagen aus Zeitschriften gestaltet.

Am Mittwochmorgen und Donnerstag haben wir dann unsere Leinwände mit Hilfe dieser Techniken fertig gestellt. Und beim Interview-ohne-Worte mussten wir Fragen zum Thema Schule pantomimisch darstellen, was mit einer Polaroid-Kamera festgehalten wurde. 

Donnerstagmittag gab es zum Abschluss Pizza, bevor wir unsere Leinwände den anderen vorstellten und unsere Feedbackrunde hatten. Und da waren wir uns alle einig: Die vier Tage waren cool, abwechslungsreich und entspannt. Wir fanden es toll, dass wir alles ausprobieren durften. Und wir viel Freiraum beim Arbeiten hatten, aber auch wie wir unsere Pausen verbrachten: Kickern, Gitarre spielen oder in die Stadt gehen. Nur schade, dass das Projekt so kurz war!

 

 


An(ge)kommen?! Projekttag mit Studentinnen der Sozialen Arbeit

"Diese Frauen waren so nett zu mir, denn als sie mich abgeholt haben, habe ich ganz viel geweint -  wie ein Fünfjähriger. Mir ging es ziemlich schlecht, denn ich war wieder alleine. Ich habe wieder alle Freunde zurückgelassen und weil dieser Transfer so schnell organisiert wurde, konnte ich mich nicht verabschieden. Ich habe dort eine alte Frau zurück gelassen, die für mich wie eine Mutter war und ein Mädchen, das ich sehr mochte. Über die alte Frau müsste man eigentlich eine eigene Geschichte schreiben."

Dieses und viele weitere Zitate sind den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen am 25. November 2016 begegnet. Wir sind eine Gruppe Studentinnen der Technischen Hochschule Nürnberg und präsentierten unsere Semesterarbeit im Studienschwerpunkt „Interkulturelle Sozialarbeit“ in der Mittelschule Soldnerstraße. Ganz unmittelbar sind die Jugendlichen den persönlichen Erlebnissen von Vertriebenen des 2. Weltkrieges und Geflüchteten von heute begegnet. In 5 Stationen haben wir Inhalte der von uns geführten Interviews für die Schülerinnen und Schüler aufbereitet. Es ging darin um Herkunftsorte der Menschen, aber auch um eigene Wurzeln der Schülerinnen und Schüler, um Flüchtlingszahlen damals und heute, um Zukunftswünsche der Geflüchteten, deren Wohnsituation, um befremdliche oder beängstigende Situationen und auch darum, wie wir alle das Ankommen hier erleichtern können. Teilweise konnten wir an Inhalte des GSE-Unterrichts (Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde) anknüpfen, auch die eigenen Wurzeln waren oder werden in einigen Klassen Gegenstand des Unterrichts. Für uns war es wichtig einen Perspektivwechsel möglich zu machen und Informationen zu geben. Gerade die Interviewzitate von jugendlichen Geflüchteten konnten mit ihrer Identifikationsfläche Interesse und Verständnis wecken. 

 

 

 

 

 

 

 

 


Benefizkonzert des Fördervereins im Schülercafé

 

 


 

 

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