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Vorbericht zum Jubiläum in den Fürther Nachrichten von Marion Reinhard

 

FÜRTH - Bei ihrer Eröffnung 1962 galt sie mit ihrer Pavillonbauweise als wegweisend, heute ist sie eine der ersten Schulen in Bayern, die Ganztagsklassen einrichtete. Die Mittelschule Soldnerstraße feiert am Samstag ihr 50-jähriges Jubiläum.

 


Vieles hat sich verändert, vor allem die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Von 700 im Gründungsjahr auf aktuell knapp 290 ist sie geschrumpft. Heute legen Eltern großen Wert auf den Übertritt ihrer Kinder an Realschule und Gymnasium, vor 50 Jahren war die Hauptschule die wohl gängigste Bildungseinrichtung.

Zu Beginn der 60er Jahre bot die Soldnerschule den Kindern und Jugendlichen aus dem damals neu entstandenen Stadtteil Hardhöhe viel Platz in modernen, lichtdurchfluteten Gebäuden und Innenhöfen. Heute profitieren die Schüler von der großzügig gestalteten Anlage mit begrünten Innenhöfen, Ruhe- und Freizeiträumen, Mensa, Bibliothek und Spielzimmer. Und dank der überschaubaren Schülerzahl ist Anonymität kein Thema — hier kennt man sich.

 

Mit der Einführung der Ganztagsklassen im Jahr 2003 wurde die Soldnerschule zum Vorreiter in Fürth und erlebte neuen Zulauf. Acht Ganztagsklassen im laufenden Schuljahr, also mehr als die Hälfte des Angebots, bestimmen das Schulprofil, ergänzt durch sechs Regelklassen und eine Praxisklasse P9. Im nächsten Schuljahr soll eine weitere Ganztagsklasse eingerichtet werden. Als einzige Mittelschule in Fürth bietet jene auf der Hardhöhe zudem einen Mittlere-Reife-Zug im Ganztagsbetrieb ab der siebten Jahrgangsstufe. Damit eröffnen sich für Absolventen neue Perspektiven.

 

Das bewirkt auch die Praxisklasse P9, die in den Regelklassen überforderten Schülern einen theoriereduzierten Abschluss ermöglicht. Hier, in der einzigen P9-Klasse für Stadt und Landkreis, werden derzeit 16 Jugendliche unterrichtet. „Manche müssen an die Hand genommen werden, und da sind wir die Experten“, betont Konrektor Claus Binder. Das soziale Lernen bildet einen Schwerpunkt. Rektor Günter Schwarz, seit sieben Jahren Leiter der Soldnerschule: „Das Miteinander ist bei uns sehr stark, ab der fünften Klasse bieten wir soziales Kompetenztraining.“ Auch in Sachen Gewaltvermeidung passiert einiges: Streitschlichter, Coolrider, Fight-Club-Light — so heißen die Präventionsprojekte.

 

Zu ihrem 50-jährigen Bestehen feiert die Soldnerschule an diesem Samstag von 11 bis 16 Uhr ein ganz besonderes Fest. Höhepunkt ist ein Theaterstück der Klasse 7 BGM unter dem Titel „2062 — ein Blick in die Zukunft“. Unter der Anleitung einer Schauspielerin haben die Jugendlichen eine Vision entwickelt, wie Unterricht in 50 Jahren aussehen könnte. Zum Programm gehören außerdem ein Zeichentrickfilm über die Schule, eine Modenschau, der Auftritt der Schüler- und Lehrerbands und jede Menge Tanz.

 

 

 


 

 

Herzliche Einladung zum Schuljubiläum

am 12. Mai 2012 von 11 - 16 Uhr

 

Sehr geehrte Schüler, Eltern und Lehrer, sehr geehrte Ehemalige,
sehr geehrte Freunde und Förderer!

Die Soldnerschule im Herzen der Fürther Hardhöhe ist heuer 50 Jahre alt geworden.

 

Wir möchten gerne mit Ihnen gemeinsam dieses Jubiläum feiern und laden Sie daher sehr herzlich zur großen Jubiläumsveranstaltung ein!

In Ausstellungen, Spielen und Aktionen (Modenschau, Theateraufführung, uvm.) gibt es reichlich Gelegenheit auf die vergangenen fünf Jahrzehnte zurückblicken.

 

Schülermitverantwortung, Schulleitung, Elternbeirat, Förderverein „Soldnerfreunde“


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm

 
11.00 Uhr

Eröffnung, Grußworte

 

ab 11.30 Uhr

Schulfestbetrieb im Schulhaus und Aufführungen auf der Bühne

Mittagessen (Spießbraten und Salate)
 

ab 13.30 Uhr

Kaffee und Kuchen

 

ab 14.30 Uhr
Konzert der Langenzenner Pflaumen

 

ab 19 Uhr
Bääm-Party im Jugendhaus Hardhöhe

 


 

Theaterprojekt "Fast-Food" ein toller Erfolg

 

Neun Schüler aus den 7. und 8. Klassen haben vom 21. bis 25. November 2011 ein einzigartiges Theaterstück an der Soldnerschule umgesetzt. Die Akteure wurden im Vorfeld in einem Casting ausgewählt und brachten unter Anleitung des renommierten Nürnberger Regisseurs Jean-Francois Drozak innerhalb von einer Woche das Theaterstück "Fast-Food" auf die Bühne. Die Schüler probten jeden Tag von 8 – 17 Uhr und zeigten das Stück drei Mal: eine öffentliche Aufführung (Premiere) und zwei Aufführungen für alle Schüler am Freitagvormittag! 

 

Weitere Infos zum Stück...

 

Radiobericht über das Projekt auf Bayern 2...

 

Kurzbericht über das Projekt auf www.br.de...

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 


 

Auch im neuen Schuljahr: Die Soldner "exportiert"....


„Fightclub Light“: Die Soldner bietet Projekttag an der MS Kiderlinstraße an! 

 

 

Auch dieses Jahr bietet die MS Soldner den "Fightclub Light" im Rahmen schulübergreifender Kooperationen an der MS Kiderlinstraße an. Den Anfang machte am 15.11.2011 die Klasse 5c, die sich einen kompletten Vormittag den Kampf- und Raufspielen widmete, die an der Soldner schon fester Bestandteil im Rahmen der Gewaltprävention in der 5. Jahrgangsstufe sind. Angeleitet von Frau Hoefler und Herrn Uhlig bekamen die Jungen und Mädchen der Klasse in getrennten Gruppen die Möglichkeit, ihre Kraft zu testen, ohne andere zu verletzen, die Geschicklichkeit zu trainieren, den Selbstbehauptungswillen zu entfalten und sich mit Gleichaltrigen zu messen. Das Ganze erfolgte in Kampf- und Raufspielen nach klaren Regeln. In der zweiten Hälfte wurden schließlich Jungen und Mädchen mit Kooperationsübungen wieder zusammengeführt.

 

 



 

 

 


 

 

 Juggern an der Soldner  

 

Im Rahmen der Nachmittags AGs findet seit Oktober 2011 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein besonderes Angebot statt: Juggern! 

In Zusammenarbeit mit JaS wird einmal in der Woche an den nötigen Spielgeräten (Pompfen) gefeilt, Regelkunde betrieben und schließlich „gejuggert“. Hierbei handelt es sich um eine Mannschaftssportart, die eine Mischform aus einem Ballspiel und einer Art „Nahkampfschlacht“ darstellt . Obwohl dies alles von außen erst mal martialisch aussieht, besteht aufgrund gepolsterter Pompfen und klarer Regeln nur ein sehr geringes Verletzungsrisiko. Zum Auftakt konnten sich die „Soldnerjuggerer“ unter der erfahrenen Anleitung von Herrn Hirt (Geiza Nürnberg) schon mal mit großer Begeisterung an dem Spiel ausprobieren, bevor der Bau der eigenen Pompfen beginnt. 

 

 

 


  

Projekt „mischen!“ mit Schülern der Klasse 7b

 
September 2011 - Die sogenannten Kinder- und Jugendkulturtage firmieren in Mittelfranken seit 2006 unter dem Schlagwort „mischen!“. Für Klassleiter Manfred Lehner ein passender Name: „Meine neue Klasse wurde aus zwei ehemaligen sechsten Klassen zusammengemischt. Die Workshops sind am Schuljahresanfang eine tolle Sache, um sich besser kennenzulernen.“

Vier Vormittage lang war das Jugendhaus Hardhöhe fest in der Hand der 19 Siebtklässler. Mit Pappmaschee, Farbe oder einfach mit der Ausdruckskraft ihrer Körper experimentierten sie kreativ und mit vollem Einsatz. Vor der Eingangstür, im Garten, kleben Aron, Andreas und Christian Streifen von Zeitungspapier auf ein Drahtgerüst, das später ein Raumschiff darstellen wird. „Die Todesanzeigen kleben am besten“, erläutert Aron mit der Überzeugung eines erfahrenen bildenden Künstlers, „Seiten mit Farbfotos brauchen mehr Leim.“

Dass es ein Raumschiff wird, darauf haben sich die drei in einem Kompromiss geeinigt. „Eigentlich wollten wir ja Aliens bauen, aber da hatte jeder eine andere Vorstellung, wie die aussehen“, sagt Christian. Nebenan, bei Umut, Lukas und Yusuf, gab es weniger Diskussionen. Der Zentaur, den sie eben zum ersten Mal mit Hilfe von Workshopleiterin Kerstin Sallet auf die Beine stellen, ist bekanntermaßen ein Fabelwesen: halb Mensch, halb Pferd. Da wisse man schließlich, wie es ungefähr auszusehen habe.

Schweiß und Mutproben

Mike Uhlig ist Jugendsozialarbeiter an der Mittelschule Soldnerstraße und betreut das „mischen!“-Projekt zum dritten Mal. „Wir möchten die Kinder damit näher an die Jugendarbeit heranführen und ihnen Mut machen, neue Dinge auszuprobieren“, erklärt er. Am Ende dürfen alle Beteiligten ihre Skulpturen oder Choreographien bei einer zweitägigen Vernissage Ende Oktober im Nürnberger Künstlerhaus vorführen.

Während sich bei der Arbeit an den Skulpturen Leim und Farbe auf Hände, Boden und schließlich auch auf das schöpferische Werk verteilen, rinnt im Tanzraum der Schweiß. Choreographin Alexandra Rauh leitet die spielerische Freude an der Bewegung in Richtung des gemeinsam definierten Ziels. „Unser Thema sind Mutproben“, berichtet die Tanzpädagogin.

In angeberischen Posen erzählen die Mädchen und Jungen von Abenteuern unter der Überschrift „No risk, no fun“. Risiko gehöre zum Leben, das ohne doch gar keinen Spaß mache. Jeder will den anderen übertrumpfen. „Die Idee ist, sich am Ende gegen den Gruppenzwang zu stellen.“



 



Mittelschule Soldnerstraße  |  info@hs-soldner-fuerth.de